Haupttrainer und stellvertretender Dojoleiter ist Alija Idriz, 4. Dan, Leiter VBZ TrafficMedia. Er ist seit 1986 Mitglied von Bushido Baden.  Als Wettkämpfer blickt er auf eine ausserordentlich erfolgreiche Kumite-Karriere zurück. SKF-Schweizermeister Team-Kumite 1996, SKF-Vize-Schweizermeister Team-Kumite 1995/1997/98, 3. Rang Team-Kumite Wado-Europacup 1997, 5. Rang Team-Kumite Wado-Weltcup Tokyo 1994, Fujimura-Cupsieger Team-Kumite 2004, Aargauer Meister Team-Kumite 2004. Dazu Einzelmedaillen und Top-Platzierungen an nationalen Wado-Turnieren.

Alija Idriz coachte Karateka zu Titel und Medaillen an den Schweizermeisterschaften, Swiss Karate League Turnieren und den Aargauer Meisterschaften.  

2011 war er Mitglied des Kernteam Elite-Europameisterschaften Zürich-Kloten (u.a. Designer EM-Programmheft 2011) und 2015 der Junioren/Jugend, U21 Europameisterschaften 2015. Seit 2006 managt er am Zentraltisch (zusammen mit Marianne Furrer und Florin Gehrig) die beiden Tage des Swiss Karate League Turniers in Sursee. 

Alija Idriz leitet das Montagstraining. Hier legt er das Schwergewicht auf die Grundlagen des Wado-Ryu Karate, auf die korrekte Ausführung des Kihon-Kumite und die Vorbereitung der Karatekas mit 1. Kyu auf die Danprüfung.

Cornelia Zimmermann-Brunner, 2. Dan, Leiterin J+S, ist seit 1986 Mitglied bei Bushido Baden. Sie ist ausgebildete Kindergärtnerin, DaZ-Lehrerin (Deutsch als Zweitsprache) und besitzt das Certificate of Advanced Studies FHNS „Bildung und Erziehung 4- bis 8-jähriger Kinder“. Einige Jahre engagierte sie sich als Leiterin Muki-Turnen in Leuggern, arbeitet im Verein „Kind und Spital“ mit und engagierte sich auch im Samariterverein. So war ihre Diplomarbeit zum 1. Dan ganz dem Thema Karate, Prävention und Gesundheit gewidmet.

Cornelia Zimmermann-Brunner engagiert sich vor allem Mittwoch und Freitag in den Kinder- und Jugendtrainings und als Expertin an den Prüfungen.

Durch ihre pädagogischen Kompetenzen ergänzt sie das Leiterteam Bushido Baden wirkungsvoll. Geschult durch viele Jahre der Praxis weiss sie, wie man sich in einer bestimmten Situation verhalten muss. Wie die Förderung der individuellen Entwicklung aller Kinder sichergestellt werden kann und dass, gerade bei grossen grossen Gruppen mit ganz unterschiedlichen Kinder, eine hohe Stressresistenz eine Grundvoraussetzung für einen guten Unterricht ist. Im Kindertraining, so Cornelia Zimmermann-Brunner ist vor allem, neben einer hohen Fachkompetenz, Sozialkompetenz gefordert. Dies vor allem dann, wenn die Jugendlichen in das anspruchsvolle Alter der Pubertät kommen. Ihr Fazit aus ihrer J+S Leiterausbildung: Lachen, Lernen, Leisten sind die wichtigsten drei Punkte bei allen Altersgruppen. Im NAKV (Neuer Aargauer Karate Verband) ist Cornelia Zimmermann-Brunner Vorstandsmitglied.

Sabine Riemenschneider-Wüsten, 1. Dan, trat 2010 Bushido Baden bei. Durch ihren Sohn Kai, der von 2007 bis 2011 bei Bushido Baden trainierte und dann sich für eine Karriere, mit grossen Erfolgen an Schweizermeisterschaften, im Schwimmsport entschied, verfügt sie heute über ein Jahrzehnt Erfahrung im Karate sowie in der Betreuung von jugendlichen Leistungssportlern. Sie ist heute qualifizierte J+S Jugend- und Kindersportleiterin und engagiert sich ebenfalls am Mittwoch und Freitag in den Kinder- und Jugendtrainings. Mit der alters- und stufengerechten Förderung der koordinativen Fähigkeiten (z.B. Gleichgewicht) und der konditionellen Substanz (z.B. Kraft, Beweglichkeit) strebt sie eine solide Basis für die Ausübung des Karatesports an. Vor allem die Jugendlichen und jungen Erwachsenen motiviert sie dazu, über sich hinauszuwachsen, indem sie ihnen in der Athletik (z.B. Rumpfkraft, Liegestütze, Klimmzüge) ambitionierte Prüfungsziele setzt und dies grösstenteils auch selbst vorzeigt. An den Gurtprüfungen ist sie als Expertin im Einsatz.

Im Unterricht legt sie ferner Wert auf die Einhaltung der Rituale und das korrekte Erlernen der Basistechniken. Durch das bewusste Einsetzen der bewegungsrelevanten Sinne Augen (visuell/sehend), Ohren (akustisch/hörend) und Haut (takil/tastend-spürend) führt sie die Kinder und Jugendliche gezielt in die Techniken des Wado-Ryu Karate ein. 

Sabine Riemenschneider ist zudem Präsidentin des NAKV (Neuer Aargauer Karate Verband). Für die Swiss Karate Federation engagiert sie sich immer wieder in einzelnen Dossiers.

Trainer Assistenten

   

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                         

 

 

             

 

 

 

Mit dem Konzept der Trainer-Assistenten (Voraussetzung: mind. 14 Jahre, Eignung und Interesse, erster brauner Gürtel) lernen interessierte Karatekas (Fotos von  links nach rechts: Max Guerne-Kieferndorf, Matteo Ruffini, Lars Jundt, Martim Amaro, Jean-Marc Krähenbühl, Tim Abel, Benjamin Guerne-Kieferndorf) die Grundkompetenzen des Leitens. Der situationsgerechte Umgang mit Kindern und der damit verbundene Rollenwechsel zum Leiterperson steht im Vordergrund. Die Jugendlichen lernen, wie man vor einer Gruppe auftritt sowie Übungen organisiert und anleitet. Sie lernen so, was im Karate ein nachhaltiger Unterricht ist und erwerben sich erste Führungskompetenzen. Im Zentrum der Ausbildung stehen die Fachkompetenz (fachliche Fertigkeit/Kenntnisse, z.Bsp. einwandfreies Beherrschen des Kihon und der Pinan-Katas), die Sozialkompetenz (Team- und Kommunikationsfähigkeit, motivierendes Umgehen mit den Kindern), die Methodenkompetenz (problemlösendes Denken, Entscheidungs- und Planungsfähigkeit) sowie vor allem die Selbstkompetenz (Lernbereitschaft, Kritikfähigkeit, Initiative und Engagement). 

Reflexion der Trainingslektion: Regelmässig halten die Assistenten ihre persönlichen Eindrücke schriftlich fest und beantworten die folgenden Fragen. 1) Wie geht es dir nach diesem Training? 2) Was ist dein erster Eindruck zur Trainingslektion? Wie war die Emotionalität während des Trainings? 3) Wie war deine Vorbereitung auf das Training? Wurden die Trainingsziele erreicht? Woran erkennst du das? 4) Wie haben die Kinder trainiert? War das Training lernintensiv, hat die Rhythmisieren gepasst? 5) Was gelang dir besonders gut? Was ist dir misslungen? 6) Welches Feedback ist für dich überraschend? Was wusstest Du bereits? Deckt sich deine Reflexion des Trainings mit der Wahrnehmung der Trainer (Roland Zolliker, Cornelia Zimmermann-Brunner, Sabine Riemenschneider)? 7) Welche Schlussfolgerungen ziehst du für dich aus dem Training? Woran möchtest du arbeiten, was möchtest du verbessern? Was lässt du wie in die Trainingsplanung einfliessen?

Sind die Assistenten 18 Jahre alt, im Besitz des 1. Kyu (höchste Braungurtstufe) können sie, sofern sie regelmässig unterrichten wollen, den offiziellen J+S Leiterkurs (2x 3 Tage) absolvieren. 2019 ist dies Max Guerne-Kieferndorf (Student ETH Zürich) der den ersten Teil vom 24.-26. Mai, und den zweiten Teil vom 21.-23. Juni absolvierte und als J+S Leiter Jugendsport zertifiziert wurde. Zum neuen J+S Leiter Jugendsport wurde ebenfalls Naoki Ujihara zertifiziert.

Etwas Physik:

Die Trainer Bushido Baden motivieren die Karatekas immer wieder zu grossen Sprüngen. Auf der Erde springen wir durchschnittlich einen halben Meter aus dem Stand in die Höhe. Dann greift die Schwerkraft und zieht uns wieder auf den Boden. Der Sprung dauert in allem etwa eine Sekunde. Auf dem Mond (Schwerkraft etwa ein Sechstel von der Gravitation der Erde) würde Alija etwa drei Meter hoch springen und und oben in der Luft rund vier Sekunden lang stehen bleiben, bis es ihn wieder nach unten zieht.  Auf dem Zwergplaneten Pluto könnte Matteo fast acht Meter hoch springen und die Aussicht immerhin für neun bis zehn Sekunden schaffen. Ein Sprung auf Mimas, dem kleinsten Saturn-Mond, wäre ein richtiger Spass für Sabine, sie würde satte 77 Meter hoch kommen. Doch all das ist nichts im Vergleich zum Kometen Tschuri. Seine Gravitation ist so schwach, dass Conny in die Weiten des Weltalls katapultiert würde. Die Sprunghöhe von fast 854 Meter ermöglicht ihr einen unwahrscheinlichen Ausblick.