Eine ausreichende körperliche Leistungsfähigkeit ist die Voraussetzung für die gewohnten täglichen Aktivitäten sowie für den Berufsalltag und ist deshalb unerlässlich für das psychophysische Gleichgewicht. Darüber hinaus beeinflusst die Leistungsfähigkeit die Lebensqualität erheblich.

Im Karate werden alle fünf (Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination) konditionellen Grundfaktoren trainiert. Die Kräftigung und Dehnung der Muskulatur, Koordinationsübungen stehen dabei im Zentrum des Unterrichts. Das Beanspruchen der Muskeln gibt dem Körper Kraft und Geschmeidigkeit. Beim Üben der Kata stehen Achtsamkeit und Konzentration im Zentrum. Dadurch hat das Karate auch einen meditativen Aspekt – Meditation in der Bewegung.

Die Trainingseinheiten sind genauso herausfordernd und intensiv wie der „etwas Jüngeren“ aber unter der expliziten Berücksichtigung der individuellen Leistungskraft.

Karate fördert die körperliche und geistige Wachheit, stärkt den Willen, führt zu Selbstvertrauen und Gelassenheit und trägt auch zu einem inneren Wachsen bei. Bei dieser traditionellen japanischen Kampfkunst findet man zu sich und seinem Körper und damit zu einem willkommenen Ausgleich von Stress und Alltag.

Die Unterrichtseinheiten erstrecken sich nicht nur auf die technischen und gesundheitlichen, sondern auch auf die die ethischen und philosophischen Aspekte des Kämpfens.