Wir wollen Kinder für das Leben stark machen

Wir legen grossen Wert auf die Ausbildung der Bewegungsgrundformen, um den Kindern eine breite Basis an motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln. Das vielseitige Training der Bewegungsformen ist eine wichtige Grundlage für spätere karatespezifische Leistungen. – Einige Kinder entwickeln sich schneller als andere; jedes Kind hat sein eigenes Tempo. “Es gibt kein Lernen, das bei allen Kindern im gleichen Alter auftritt und gleich ausgeprägt ist“. Aufgrund dieser Erkenntnisse werden im Unterricht die körperlichen, mentalen und technischen Zielsetzungen individuell festgelegt und bewertet.

Kinder sind grundsätzlich keine Spezialisten, Kinder sind Allrounder! Sie sind neugierig auf die Vielfalt des Lebens und brauchen für eine ganzheitliche Entwicklung einen breiten Erfahrungsschatz. Im Unterricht arbeiten wir nach dem 6K-Prinzip. Die K stehen für K-1 Kondition: Herz-Kreislauf anregen, K-2 Koordination: Muskeln kräftigen, Schnelligkeit verbessern, Knochen stärken, K-3 Kraft: Muskeln kräftigen, Schnelligkeit verbessern, K-4Köpfchen: Mental, psychisch, Karatebegriffe, Zeichnungen, Geschichte des Karate, Sport und Allgemeinbildung, K-5 Kata: Karate-spezifisch mit Balancieren, Drehen, Rhythmisieren, K-6Kumite: Karate-spezifisch mit Partnerübungen.

Unter dem Motto «Lachen, Lernen, Leisten» sollen die Kinder einen Unterricht erleben, der ihre Begeisterung für die Bewegung, das Karate und soziale Spielformen weckt und bestärkt. – Im Unterricht legen wir Wert auf Disziplin, Respekt, Konzentration und Sicherheit. Durch das Training in Gruppen lernt das Kind das richtige Verhalten im Team. Das ist nicht nur wichtig für den Sport, sondern auch das spätere Leben. 

Den Unterricht leiten gut qualifizierte und ausgebildete J+S Leiter (staatliches Sportförderungsprogramm der Schweiz). Die meisten Lektionen werden von Roland Zolliker, Experte J+S, sowie Sabine Riemenschneider und Cornelia Zimmermann, J+S Leiterinnen geleitet. Wenn möglich setzen wir in jedem Training einen jugendlichen Braungurtträger als Assistenten ein. Ihnen wird die Möglichkeit gegeben sich auf eine Unterrichtslaufbahn und eine J+S Leiterqualifikation vorzubereiten.

Probetrainings

Die Kinder sollen ohne Druck entscheiden können ob sie den Unterricht besuchen wollen. So spielt es keine Rolle, ob sie sich nach 2 oder 3 Probelektionen entscheiden. 

Unterrichtshäufigkeit/Gruppen

Optimal sind 2 Trainings pro Woche, aber mindestens 6 Trainings pro Monat. Betreibt ein Kind noch eine andere Sportart ist dies in Ordnung. Ab Gelbgurt empfehlen wir das zweite Training von 18.30-19.30 Uhr. Ist das Kind schon 10 Jahre oder älter macht eine Integration in dieses Training Sinn.

Ferien

Das Dojo ist während den Sommer- und Weihnachtsferien geschlossen. In den Frühlings- und Herbstferien führen wir ein gemeinsames Training von 18.30-19.30 Uhr durch.

Kamel Löwe Erwachsener